Welche PV-Technologie dominiert die Zukunft?

Heterojunction-Zellen zeichnen sich durch einen n-leitenden Siliziumwafer aus, auf den beidseitig dünne Schichten aus dotiertem und intrinsischem, amorphem Silizium und transparente, leitfähige Oxidschichten (TCO) zur Aufnahme des erzeugten Stroms aufgebracht werden.

Heterojunction-Solarzellen gehören zur Spitzenklasse moderner Photovoltaik. Dank ihrer speziellen Zellstruktur mit amorphem Silizium erreichen sie besonders hohe Wirkungsgrade von über 24 %,  auch bei schwachem Licht.

Ein weiterer Vorteil: Sie bleiben selbst bei starker Sonneneinstrahlung effizient, da sie deutlich temperaturbeständiger sind als herkömmliche Solarmodule.

Zudem lassen sich Heterojunction-Zellen mit weniger Energieaufwand und in wenigen Produktionsschritten herstellen – was sich langfristig positiv auf Preis, Umweltbilanz und Lebensdauer auswirkt.

Welche Technologie bietet langfristig mehr?

Bei Photovoltaik-Modulen kommen unterschiedliche Zelltechnologien zum Einsatz, jede mit spezifischen Stärken. 

Kristalline Zellen (mono- oder polykristallin) bestehen aus einem festen Silizium-Wafer und sind besonders effizient bei direkter Sonneneinstrahlung. Im Gegensatz dazu nutzen Dünnschichtzellen Materialien wie CIGS (Kupfer-Indium-Gallium-Selen) und zeigen ihre Vorteile bei diffusem Licht, etwa an bewölkten Tagen, bei Smog oder in den Morgen- und Abendstunden.

Ein weiterer Unterschied liegt im sogenannten Temperaturkoeffizienten. Dieser gibt an, wie stark die Leistung eines Moduls bei steigender Temperatur sinkt. Dünnschichtzellen verlieren hier deutlich weniger Leistung als klassische kristalline Module – sie sind temperaturstabiler und liefern selbst bei Sommerhitze verlässliche Erträge.

Noch effizienter arbeiten moderne Heterojunction-Zellen (HJT), wie sie in den HEPA Solar Balkonkraftwerken eingesetzt werden. Diese Technologie kombiniert die Vorteile von monokristallinem Silizium mit einer dünnen Schicht aus amorphem Silizium, was zu besonders hoher Spannung und geringem Elektronenverlust führt. Dank der glatten, chemisch polierten Wafer-Oberflächen bleibt die Energie dort, wo sie hingehört: im Stromkreis.

Ein zusätzlicher Pluspunkt: Heterojunction-Zellen erzeugen eine höhere Leerlaufspannung, was dafür sorgt, dass der Wechselrichter früher aktiviert wird. So beginnt die Umwandlung von Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom früher am Tag – ein klarer Vorteil für den täglichen Stromertrag.

 

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